Die im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2024 vorgesehenen Kürzungen bei den Jugendverbänden sind im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zurückgenommen worden. Ich begrüße diese Entscheidung sehr. Das sind gute Nachrichten und ein wichtiges Signal aus Berlin an die Jugendverbände.

In den vergangenen Wochen habe ich zahlreiche Zuschriften von Aktiven in den Jugendverbänden des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) und der Deutschen Sportjugend (dsj) erhalten. Darüber hinaus habe ich Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort geführt und mich für ihre Forderungen in Berlin eingesetzt.

Nach der Entscheidung des Haushaltsausschusses am Mittwoch, 11. Oktober, steht fest: Die Verbände im DBJR und der dsj werden auch 2024 wieder mit zusätzlich vier Millionen Euro aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes gefördert. Somit stellt der Bund im Jahr 2024 insgesamt rund 34 Millionen Euro für die Jugendverbandsarbeit zur Verfügung.

Die Verbände geben den Kindern und Jugendliche in unserem Land eine starke Stimme. Es ist enorm wichtig, dieses selbstorganisierte Engagement der jungen Menschen zu unterstützen. Als SPD-Bundestagsfraktion haben wir deutlich gemacht, dass wir trotz der angespannten Haushaltslage fest an der Seite der Jugendverbände stehen und zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beitragen.