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Mende SPD Foto: Fioretti Fotografie

Dirk-Ulrich Mende - von Münster bis nach Celle

Ich bin in Münster/Westfalen am 26.12.1957 geboren worden. Mit meinen vier Geschwistern habe ich nach dem Umzug der Familie nach Bonn eine sehr schöne frühe Kindheit verbracht. Durch den erneuten beruflichen Wechsel meines Vaters August-Wilhelm Mende, der zum hauptamtlichen Bürgermeister in Bebra gewählt wurde, zogen wir 1966 erneut um. Mein Abitur habe ich dann 1978 in Rotenburg an der Fulda absolviert. Mein Jura-Studium in Marburg und Göttingen schloss ich 1983 mit dem ersten Staatsexamen und nach dem Referendariat beim OLG Frankfurt a.M. 1987 mit dem zweiten Staatsexamen erfolgreich als Volljurist ab.

Ich arbeitete in verschiedenen verantwortungsvollen Positionen, in denen ich viel gelernt habe:

  • beim Regierungspräsidenten in Kassel
  • beim Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge in Nürnberg
  • beim Landeswohlfahrtsverband Hessen
  • bei der Landesversicherungsanstalt in Lübeck
  • im Sozialministerium Hannover
  • in der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen als Landesgeschäftsführer
  • im Innenministerium, unter der CDU/FDP-Regierung.
  • Am 22. Februar 2009 wurde ich für acht Jahre zum Oberbürgermeister der Stadt Celle gewählt.
  • Seit 2018 bin ich Geschäftsführer des Niedersächsischen Städtetags,

In all diesen beruflichen Stationen gab es herausfordernde Aufgaben: die Entwicklung eines neuen landesweiten Bußgeldverfahrens beim Regierungspräsident in Kassel war dabei die erste Herausforderung, schwierige Entscheidungen zu Einzelschicksalen von Geflüchteten aus dem Iran, Klagen vor dem Sozialgericht zur Krankenhausbehandlungsnotwendigkeit, die Erörterung der Möglichkeit einer einheitlichen Rentenversicherung, die Umsetzung der Pflegeversicherung in Niedersachsen und die Umsetzung der Rechtsprechung des BVerfG zur Kostentragung der Schwangerenkonfliktberatung, der Wechsel von Ministerpräsident Glogowski zu Ministerpräsident Gabriel, die Umsetzung der Auflösung der Bezirksregierungen, die Weltwirtschafts- und Bankenkrise und die Ankunft der Geflüchteten oder aktuell die Corona Pandemie. Die Bewältigung dieser Herausforderungen haben mich vorbereitet. Sie sind mein Erfahrungsschatz aus dem beruflichen Werdegang, den ich jetzt mitbringe, wenn es darum geht am 26.09.2021 als Bundestagskandidat für den Wahlkreis 44 Celle-Uelzen zu kandidieren.

Ich freue mich sehr, dass ich für die SPD als Bundestagskandidat bei der Wahl am 26.09.21 antreten darf!

Meine politischen Schwerpunkte und Themen sind dabei natürlich durch meine beruflichen Stationen geprägt:

Sozialpolitik, insbesondere Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung (Bürgerversicherung, Bürgergeld),
Stadtentwicklung,
unter anderem der Erhalt der Innenstädte und bezahlbares Wohnen,
Kinder-, Jugend- und Familienpolitik
,
Migrationspolitik
und
Schutz unserer Demokratie
vor Extremisten!

Daneben gibt es aber viele Erfahrungen und Kenntnisse aus anderen Lebenszusammenhängen:

Durch Vorbilder zum sozialen Engagement

Ich bin mit vier Geschwistern aufgewachsen, drei Brüder und eine Schwester. Mein Vater wurde 1966 zum hauptamtlichen Bürgermeister in Bebra gewählt, ein Amt, dass er knapp 20 Jahre ausübte. Bis zu seinem zu frühen Tod war er anschließend Landtagsabgeordneter in Hessen. Meine Mutter hat sich unermüdlich und hoch engagiert ehrenamtlich bei der AWO auf allen Ebenen eingesetzt.

Meine Berufswahl ist dadurch geprägt worden. Ich wollte verstehen, wie unsere Gesellschaft funktioniert, nach welchen Regeln unser Miteinander verläuft und wie man diese Regeln verändern kann und muss, um am Ende mehr Gerechtigkeit, mehr Teilhabe aller, mehr Chancen für jede und jeden zu erreichen. Jura erschien mir dafür die richtige Wahl zu sein und bis heute bin ich sehr zufrieden mit dieser Berufswahl, die mir so viele Chancen eröffnet hat.

Diese prägenden Vorbilder, dieses politische Elternhaus haben mich aber auch frühzeitig dazu gebracht, mich politisch zu engagieren und ehrenamtlich zu betätigen. 1975 bin ich der SPD beigetreten und schon 1973 der AWO. Nach einem „Abstecher“ zu den Jusos habe ich mich der konkreteren Arbeit im Jugendwerk der AWO verschrieben. Dort habe ich Kinder- und Jugendgruppen geleitet, sowie Kinder- und Jugendfreizeiten organisiert. Ich habe aber auch das Jugendwerk auf Bezirks-Landes und Bundesebene in unterschiedlichen Funktionen mit aufgebaut und war Vertreter des Jugendwerks im Hessischen Landesjugendring. Auch auf Bundesebene durfte ich das Jugendwerk im Bundesjugendring vertreten.


Fahrradfahren Foto: Ingo Misiak

Mein Glück in Österreich

Auf einer der vom Jugendwerk organisierten Jugendfreizeiten in Österreich habe ich das große Glück gehabt, meine Frau Brigitte kennenzulernen. Seit 1981 sind wir nun zusammen und seit 38 Jahren verheiratet. Wir haben drei inzwischen erwachsene Kinder, zwei Töchter und einen Sohn und sind inzwischen sogar schon Großeltern geworden.

Freizeit

Ganz oben in meiner Freizeitbetätigung steht meine Familie. Danach kommt auch schon der Sport. Ich laufe gern, auch schon mal der eine oder andere Marathon war dabei. Dazu kommt das Rennradfahren. Inzwischen habe ich mit dem Triathlon begonnen – eine faszinierende Sportart, die viel Durchhaltewillen erfordert.

Ich bin ein echter Krimifan – Tatort am Sonntag ist eigentlich fest gebucht, und meine Bettlektüre besteht dann doch zu 90 % aus guten Krimis.