Betriebsräte aus Celle und Uelzen diskutieren im Bundestag über gute Arbeit
Wenn wir bessere Arbeitsbedingungen erreichen wollen, müssen wir mit den Betriebsrätinnen und -räten und mit den Gewerkschaften an einem Strang ziehen. Der Austausch mit den Interessensvertreterinnen und -vertretern der Arbeitnehmer:innen ist für unsere politische Arbeit im Bundestag immens wichtig! Die vielen Erfahrungsberichte und auch die Kritik, die die Celler Bundestagsabgeordnete Angela Hohmann und ich heute gehört haben, nehmen wir mit in unsere Beratungen.
Zum 36. Mal hat die SPD-Bundestagsfraktion Betriebsrät:innen, Schwerbehindertenvertretungen und Personalrät:innen aus ganz Deutschland in den Bundestag eingeladen. Die Konferenz stand unter dem Motto "Gute Arbeit! Gutes Leben? – Welche Strategien haben die Betriebe?". Insgesamt waren rund 160 Vertreter:innen aus ganz Deutschland nach Berlin angereist, zusätzlich nahmen etwa 100 online teil.
Aus der Region nahmen auf unsere Einladung Martina Dörnbrack, stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende bei Sternpartner Tesmer, aus Uelzen sowie Ralf Laumert, Betriebsrat im Allgemeinen Krankenhaus Celle, teil, den wir beide aus unserer Tätigkeit im Aufsichtsrat des AKH gut kennen.
Neben Dr. Martin Rosemann, dem Sprecher der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales richteten auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich, der Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil, die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit und Berliner Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Schmidt das Wort an die Teilnehmenden.
Gute Arbeitsbedingungen, ausreichender Lohn und Wertschätzung für die geleistete Arbeit: das sind für viele Menschen die Voraussetzungen für ein gutes Leben. Das haben wir heute auf unserer Konferenz bestätigt bekommen.